Konzerte 2009
April/April: 13./18./20./27.
Mai/May: 8. /11./23.
Juni/June: 9. / 11./20.
Beginn/time: jeweils 19.30 Uhr/7.30 pm
Werke von/music of: W.A. Mozart, J. Haydn, G.Bizet, Johann Strauss, A. Piazzolla, G. Gershwin, D. Ellington
Preise/Kategorien: scq - Barockmuseum - 1
scq - Barockmuseum - 2
anklicken.
scq-Barockmuseum-2Macro:
scq-Barockmuseum-1 (pdf, 1,344 KB)
Macro:
scq-Barockmuseum-2 (pdf, 1,531 KB)
Der Salzburger Komponist Marko Lemke arrangiert für uns die Love Songs von John Thrower.
Ab Herbst freuen wir uns, unser neues Programm in Konzerten vorzustellen.
Wir freuen uns ebenso sehr auf die 2 neuen Werke, welche uns die Komponisten ERNST LUDWIG LEITNER und ANDREAS AIGMÜLLER für Herbst 2007 zugesagt haben.
Die Neukompositionen dieser von uns sehr geschätzten Komponisten wollen wir vor Weihnachten auf Cd veröffentlichen.
Herzlichen Dank an Ernst Ludwig Leitner und Andreas Aigmüller.
Unsere Schwester, Judith Steiner, Violine, die gemeinsam mit Andreas und Ferdinand Steiner das Ensemble Colore gegründet hat, hat sich aufgrund ihrer vielen Aufgaben im Orchester und als Kammermusikerin in Wien dazu entschlossen, nicht mehr im Ensemble Colore mitzuwirken.
Das tut uns sehr leid, und wir möchten uns auf diesem Wege für das tolle Musizieren mit ihr, und die viele Arbeit- welche sie hatte - ganz herzlich Bedanken.
Daniela Galler, Stimmführerin der 2. Violinen im Mozarteum Orchester Salzburg, spielt jetzt schon über ein Jahr im salzburg classical quintet, und wir freuen uns sehr, mit ihr musizieren zu dürfen.
Im Zuge dieser Veränderungen haben wir uns entschlossen, unseren alten Namen - Ensemble Colore - aufzugeben, und dem Ensemble den Namen "SALZBURG CLASSICAL QUINTET" zu geben.
SO ERFRIESCHEND KANN KAMMERMUSIK SEIN
Im Kammermusik-Zyklus des Vereins der Freunde des Mozarteum Orchesters spielte am Freitag, den 2. Dezember das "Ensemble Colore" im Großen Saal des Orchesterhauses. Das "erweiterte Familienensemble" rund um die Mozarteum- Orchester- Musiker Ferdinand und Andreas Steiner (Klarientte und Schlagwerk) sowie Schwester Judith Steiner (Violine, sonst bei den NÖ Tonkünstlern) mit Ivailo Iordanov (Kontrabass, 2004 von Salzburg zu den Wiener Symphonikern gewandert) und dem italienischen Pianisten Fausto Quintabà bot ein buntes, unterhaltsames Programm.
Für die aparte instrumentale Mischung des Ensembles gibt es kaum Originalliteratur, alle phantasievollen Komponisten seien aber hiermit aufgerufen, sich darüber Gedanken zu machen. Denn die klangliche Mischung ist eine besondere, hell-dunkle, samt markanten Perkussionsfarben. Dass Perkussion auch Farben haben kann, das bewies Andreas Steiner nachdrücklich. Im Besonderen natürlich mit seinem Soloauftritt, dem nachdenklichen, als Memorial für einen verstorbenen Lehrer und Freund komponierten "Blues for Gilbert" des Britten Mark Glentworth. Ein Stück glaubwürdig formulierter Crossover-Musik.
Soli gab es für alle. Ferdinand Steiner setzte sich für die famose, jazzige Klarinettensonate des hierzulande kaum bekannten englischen Exil-Wieners Joseph Horovitz, Jahrgang 1926, ein, mit Leidenschaft und fetzigen Läufen. Das war ein eindringliches Plädoyer für einen Komponisten, dessen Zeit endlich auch in seiner alten Heimat - hoffentlich noch zu seinen Lebzeiten - kommen sollte! Fausto Quintabà war dabei ebenso ein mitatmender Begleiter wie bei Giovanni Bottesinis "Grand Duo Concertant", einem echten "Akazistückl" für Virtuosen. Judith Steiner und Ivailo Iordanov bewältigten die teils wahnwitzigen Schwierigkeiten dieser köstlichen Effektmusik nicht nur technisch, sondern auch mit der gebotenen Italianità.
In kompleter Besetzung erklangen Moritz Moszkowskis Spanischer Tanz Op.12/1 als schwungvolle Ouvertüre, die pfiffig gepfefferte "Carmen Suite" von Rodion Schtschedrin, die prägnant trockene kleine Konzertsuite aus der "Geschichte vom Soldaten" von Igor Strawinsky und als Finale die sinnlich mitreißende "Tango-Suite" von Astor Piazzolla. Das alles in professionellen Arrangements, die das große Können des Ensembles ebenso ins rechte Licht rücken wie die Qualitäten der Musik.
Musik, die eine zeitlose, unterhaltende Kraft hat. Musik, die sehr unterschiedlich ist und sich dennoch zu einem wahrlich "colorierten", klangfarbenfrohen Abend fügt, ganz dazu angetan, die Ohren zu öffnen für die sogenannte "Klassik" - bei denen, die ihr ferner stehen. Der Saal war einigermaßen voll. Das Publikum, darunter viele jüngere Fans, erklatschte zwei Zugaben. So erfrischend kann Kammermusik sein - bitte weitersagen!
www.drehpunktkultur.at
Pressetext über salzburg classical quintet, vormals "Ensemble Colore":
Das Ensemble Colore mit den ausführenden Künstlern Judith Steiner, Ferdinand Steiner, Andreas Steiner, Martin Moessmer und Holger Busch gastierte auf Einladung des Kulturkreises Hard, einer Privatinitiative von Manfried Schall und Christine Helfer im gut besuchten Seezentrum.
Begeistert zeigte sich das Publikum nicht nur von Mozarts Divertimento in C-Dur, sondern auch von den meisterhaft vorgetragenen Kompositionen von Giovanni Bottesini, Carl Maria von Weber oder Darius Milhaud.
Eine Novität waren zwei Werke für Solovibraphon von David Fuhrmann und Mark Glenworth. Spannungsgeladene Tonmalerei, exzellent vorgetragen von Andreas Steiner. Ein echter Ohrwurm war auch Fritz Kreislers Liebesleid. Möglich geworden war das Konzert durch die Mithilfe zahlreicher Sponsoren und der Marktgemeinde Hard. Das Publikum dankte es mit Standing Ovations und der Kulturkreis wird alles daran setzen, dieses Ensemble wieder nach Hard zu bringen.